Aktuelles von Markus, Helen und Sky seit der Rückkehr in die Schweiz

1. Mai 2011

Sky geht es nicht sonderlich gut. Sie hat am ganzen Körper verteilt etliche Krebsgeschwüre, die von Dr. Kipfer und Dr. Howard in der Aabach Tierpraxis während insgesamt drei Operationen entfernt werden. Die Operationen und die damit verbundenen Vollnarkosen setzen ihr stark zu. Obwohl ihr das grüne "Body" und der Kragen gar nicht behagen, ergibt sie sich treu in ihr Schicksal und hofft, dass das Ganze möglichst rasch vorbei ist. Nach insgesamt etwas mehr als zwei Monaten muss sie den Kragen nicht mehr tragen, und zu unserer riesengrossen Freude erholt sie sich gut von den Eingriffen. Bald schon hüpft und rennt sie über die Felder, wie wenn nichts geschehen wäre. Den beiden Tierärzten Dr. Kipfer und Dr. Howard sowie dessen Ehefrau und Assistentin Jana Howard danken wir herzlich für ihren Einsatz!

26. März 2011

Es ist soweit - wir ziehen um! Neun Jahre lang lebten wir in einer kleinen 2 1/2-Zimmer-Dachwohnung direkt am Greifensee. Die Wohnung im über 60-jährigen, renovationsbedürftigen und ruhig gelegenen Haus ist uns sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur wir, auch Sky fand es toll, ein Zuhause am Rande eines Naherholungsgebietes zu haben. Dennoch war es langsam an der Zeit, eine neue Bleibe zu suchen.

Während all der Jahre haben sich unglaublich viele Sachen angehäuft. Die beiden Estriche sind teilweise bis zum Dach mit Material gefüllt. Wir beschliessen, uns von vielen Sachen zu trennen, und schlussendlich füllen wir eine gehäufte 7m3-Mulde mit Abfall...

Den Zügeltag findet Sky gar nicht toll. Sie kuschelt sich im Auto auf dem Fahrersitz und hofft inständig, dass wir sie nicht verlassen und sie nicht allein in der leeren Wohnung bleiben muss. Nachdem fast alles gezügelt ist, beenden wir unseren Lebensabschnitt mit einem feinen Fondue. Dann verlassen wir die Wohnung schweren Herzens endgültig.

Es ist fast ein etwas unwirkliches Gefühl, die Wohnung so leer zu sehen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nehmen wir Abschied von unserer langjährigen Bleibe.

Dann geht es definitiv weg von der Wohnung, hin zu unserem neuen Zuhause. Durch Zufall sind wir auf dieses Zweifamilienhaus gestossen, in welchem wir inmitten der Landwirtschaftszone auf einem neu gebauten Bauernhof wohnen. Uns umgibt eine herrliche Ruhe, und wir geniessen - oftmals über dem Nebelmeer - eine herrliche Aussicht. Sky freut sich natürlich auch sehr, denn in der uns umgebenden Natur können wir stundenlange Spaziergänge unternehmen, und es gibt (nicht nur für sie) eine Menge zu entdecken. Zwar vermissen wir den Greifensee direkt vor der Haustüre etwas, freuen uns dafür um so mehr ob der saftigen Wiesen um unseren Hausteil sowie dem nahe gelegenen Wald. Wir sind sehr glücklich, einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können!

29. Januar 2011

Frühmorgens heisst es aufstehen, Winterkleider anziehen und ab in die Berge zum Schneeschuhlaufen. Südlich des Vierwaldstättersees wandern wir über den tiefen Pulverschnee zur Gummenalp, wo wir übernachten. Am nächsten Tag geht es weiter zur Eggalp, und von dort wieder talwärts. Die gesamte Tour freuen wir uns über ein herrliches Winterwetter und sind glücklich, diese zwei Tage über dem Nebelmeer verbringen zu können.


22. Oktober 2010

Wir freuen uns über den heutigen Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über unsere Wanderung auf den Mount Ngozi in Tansania.

21. Juni 2010

In den letzten Wochen regnete es oft. Dies führte dazu, dass der Greifensee über die Ufer trat und weite Landstriche überflutete. Die Spazierwege rund um den See standen zum Teil tief unter Wasser. Wir haben Freude daran, durch das Wasser zu waten, und auch Sky freut sich trotz anfänglicher Skepsis über die willkommene Abwechslung. Am liebsten würden wir mit dem Santana durch das Wasser rauschen, aber leider steht das ganze Gebiet unter Naturschutz.

Gegen die Naturgewalt kommen weder Mensch noch Hund an.

1. Januar 2010

Wir beteiligen uns aktiv in mehreren Internetforen zum Thema Santana und Reisen. In einem dieser Foren (Offroadforum) fand Ende 2009 ein Kalenderbildwettbewerb statt. Jedes registrierte Mitglied hatte die Möglichkeit, drei im Zusammenhang mit Offroad stehende Bilder einzusenden. Alsdann wurde abgestimmt, welche Bilder in den Kalender aufgenommen werden. Unser Reisegefährt gewann in zwei Abstimmungen: Auf dem Titelbild steht unser Santana stolz vor der roten Pyramide in Ägypten, und auf dem Monatsbild "Oktober" kämpft er sich durch den Dschungel in Tansania.

   

13. September 2009

Barbara Aeschbacher und Karsten Lindau reisten mit ihrem Buschtaxi in knapp zwei Jahren rund um den afrikanischen Kontinent. In Mali holten sie sich am 3. März 2006 Verstärkung in Form eines vier Monate alten Hundes an Bord und tauften ihn "Mali". Als wir uns auf unserer Afrikaquerung überlegten, Sky mitzunehmen und in die Schweiz zu importieren, stellten sich uns unzählige Fragen, die uns Barbara und Karsten rasch und kompetent beantworteten. Dafür sind Sky und wir ihnen bis heute sehr dankbar!

Heute treffen wir uns zum ersten Mal und bräteln gemeinsam am Greifensee. Sky und Mali verstehen sich nach einem kurzen anfänglichen Geplänkel recht gut, und wir geniessen den Tag mit dem Austauschen von Geschichten unserer Afrikareisen und dem Wiedereintauchen in den schweizerischen Alltag.

12. Juni bis 13. Juni 2009

Dieses Wochenende verbringen wir zum ersten Mal in Bad Kissingen (D), wo jedes Jahr Europas grösste Offroad-Messe stattfindet. Über 230 Aussteller präsentieren auf dem enorm grossen Messegelände den gut 40'000 Besuchern einen Teil ihres Sortiments. Mit besonderem Stolz stellen sie ihre höhergelegten und mit Spurverbreiterungen sowie breiteren und grösseren Reifen ausgestatteten Fahrzeuge zur Schau.


Wenn man die Angebote der Aussteller miteinander vergleicht, stellt man nicht selten fest, dass ihre Ausbau- und Umbauvarianten jenen anderer Aussteller verdächtig ähnlich sind. Umso mehr Aufmerksamkeit wird daher jenen zuteil, die ihre eigenen Ideen umgesetzt haben und präsentieren. Wer wie wir längere Zeit im Auto gelebt hat, vermag die Stärken und Schwächen eines Ausbaus manchmal sehr rasch zu erkennen. So stehen wir kopfschüttelnd vor dem Stand eines Ausstellers, der für seinen Ausbau zum Teil unbehandeltes Holz verwendet - es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Regale und Kästchen in eine Schimmelpilzkultur verwandeln. Umgekehrt sind wir überzeugt, dass der seitliche Zugriff auf Kochutensilien und andere jeden Tag gebrauchte Gegenstände eine sehr gute Idee ist, zumal die Abdeckklappe wasserdicht und verschliessbar ist. Interessant sind auch jene Lösungsvorschläge, bei denen man im aufklappbaren Dach wie auch im Autoinnern schlafen kann und zudem - selbst bei geschlossenem Dach - im Innern des Autos einigermassen bequem ein paar Tage verbringen kann!

Mit einer Mischung aus Staunen und Fassungslosigkeit stehen wir vor zwei- bis vierachsigen Trucks. Diese zu Wohnmobilen umgebauten Lkws sind zum Teil offroadtauglich und bieten oft jeden erdenklichen Luxus. Zum Teil lassen sich sogar Motorräder, Quads und schnittige Sportwagen in Staufächern dieser Wohnmobile "verstecken"! Die Grösse der Wohnmobile ist jedoch nicht immer ein Vorteil - schmale Fahrwege und enge Campingplätze dürften zu echten Knacknüssen werden.

Wer das riesige Messegelände an mehreren Tagen erkunden möchte, kann auf dem Campingareal mitten in der Stadt übernachten. Aufgrund des Regens am ersten Messetag verwandeln sich die Campingwiesen mancherorts rasch in Matsch, was die Offroad-Begeisterten jedoch kaum zu stören vermag. Beim Herumschlendern auf dem Campingareal kann man sinnvolle Aus- und Umbauten bewundern - und solche, bei denen man nicht so recht weiss, was davon zu halten ist. Die meisten Leute übernachten hier in ihren Dachzelten. Allerdings gibt es nicht einfach "das Dachzelt" - nein, es sind die verschiedensten Varianten von Dachzelten zu bewundern. Oft können wir nur noch staunen ob dem Erfindergeist der Hersteller. Zum Teil entstammen die Konstruktionen wahrscheinlich der Marke "Eigenbau", was ihnen eine besondere Ausstrahlung verleiht.


Wer genügend lange sucht, stösst auf dem Campingareal auch auf Trouvaillen, wie einen enorm alten, sich aber in einem sehr guten Zustand befindenden Serie II-Landrover. Die Messe verleiht ohne Zweifel Inspirationen, aber entsprach nicht dem, was wir erwarteten. Immerhin sammelten wir eifrig Prospekte und Adressen - schliesslich hegen wir bereits Pläne für den weiteren Ausbaus unseres Santis. Bei Weitem am Besten gefallen hat uns übrigens ein spezieller Santana PS-10...

7. April bis 9. April 2009

Lange haben wir uns auf den Besuch von Andy und Edith Bartharpe aus England gefreut. Kennen gelernt haben wir uns mitten in Afrika, und zwar auf einem Shoprite-Parkplatz in Lilongwe (Malawi). Der Zufall wollte es, dass wir uns knapp zwei Wochen später nochmals in einer Werkstatt in Mbeya (Tansania) trafen. Wir plauderten über das Erlebte, fachsimpelten über das noch Bevorstehende und verabredeten ein Treffen nach unserer Rückkehr.

In diesen Tagen nun dürfen wir unsere englischen Freunde bei uns zuhause begrüssen. Wir alle haben im letzten Jahr enorm viel erlebt, und mit Wehmut denken wir gemeinsam an den geheimnisvollen, riesigen Kontinent. Manchmal kann man es kaum glauben, dass andere Reisende genau dieselben einheimischen Personen angetroffen haben und zum Teil beinahe dasselbe erlebt haben wie wir! Während unseres Ausflugs nach Rapperswil vermitteln wir deshalb nicht nur einige interessante historische Informationen über das Städtchen, sondern erzählen uns gegenseitig, was wir alles erlebt haben.

Andy und Edith verfügen beide über ein ausgesprochen gutes fotografisches Flair. Um möglichst gute Fotos machen zu können, scheuen sie sich zu unserem Gaudi nicht, mitten in der Strandpromenade auf den Boden zu liegen, um eine Ente beim Wassern zu fotografieren.

Wir geniessen wundervolle und sonnige Tage, doch leider verrinnt die Zeit viel zu schnell. Zum Glück hoppelte der Osterhase rechtzeitig bei uns vorbei und konnte unseren Freunden eine kleine Wegzehrung mitgeben. Wir wünschen Andy und Edith weiterhin einen guten Start in den Alltag und freuen uns bereits jetzt auf unser nächstes Wiedersehen!

25. März 2009

Unser Santana reiste blitzblank sauber nach Südafrika, und kam sehr schmutzig zurück in die Schweiz. Seit dem 15. Januar 2009 sind wir deshalb damit beschäftigt, unser Reisegefährt zu reinigen und - wo nötig - zu reparieren. Zum Glück können wir dabei auf die Hilfe von Daniel und Erhard Sedak zählen! Nach unserer wochenlangen Reinigungsaktion weist von aussen her jetzt nichts mehr auf die vergangenen Monate hin. Die Innenreinigung steht uns allerdings noch bevor...

13. Februar 2009

Wir freuen uns über den heutigen Bericht im Anzeiger von Uster über unsere Reise durch Afrika.

10. Februar 2009

Trotz Sturm und Schneeschauer spazierten wir mit Sky dem Greifensee entlang. Dort werden wir Zeuge eines seltenen Schauspiels: Starker Wind und Wellengang haben das gesamte Eis des Greifensees ans nördliche Ufer getragen und dort am Ufer aufgeschichtet. Die mehrere Zentimeter dicken Eisplatten zerbarsten ob des gewaltigen Druckes und stapelten sich am Ufer mindestens einen halben Meter hoch. Sky flog mit seinen langen Ohren fast davon...

Die Natur ist immer wieder faszinierend - nicht nur in Afrika!

 


 

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